User Storys durch Influencer Marketing: Business Storytelling mit Reise Blogger Relations bergen Gefahr und Gewinn für Unternehmer und Blogger gleichermaßen.

Influencer Marketing Reiseblogger Relations Gefahr und Gewinn

Influencer Marketing gilt als machtvolles und billiges Marketing- und Werbe Instrument vor allem für die Reisebranche.
Viele Unternehmen und Blogger sind sich der Gefahren nicht bewußt.
Worin diese Gefahren für Hotels und Reiseblogger liegen, und wie sie es sicher und richtig machen, zeigt dieser Artikel.

Heißer Stuhl Blogger Relations:
Königsthron oder Schleudersitz für Unternehmen und Blogger?

Die Allgemeine Hotel- und Gaststätten Zeitung AHGZ vermeldet, dass der Jahres-Blogger für vier ausgedehnte und intensive Reisen für die Falkensteiner Hotelgruppe aus über 500 Bewerbern ausgesucht wurde.

Ein ganzes Jahr Text- und Bild Content

Vier ausgedehnte User Storys (Herr Waller macht Urlaub), zahlreiche Teilstorys (Herr Waller kostet das Essen, erkundet die Umgebung, erlebt Kultur, treibt Sport, entspannt, schläft, lernt das Personal kennen,….)

Heiß begehrte User Storys

Business Storytelling gehört zu den lohnendsten Aufgaben und größten Herausforderungen moderner Unternehmen und Marken. Jeder lechzt nach frischen, gut geschriebenen und schön bebilderten, authentischen User Storys mit persönlicher Note.
Kein Wunder, dass immer mehr Unternehmer bereit sind, teilweise viel Geld in diese Marketing Taktik zu investieren.

Die Gefahr

Es kann aber auch gewaltig nach hinten losgehen, denn es ist immer schwierig bei bezahlten User Storys.
Die Texte erscheinen unabhängig wie der redaktionelle Teil einer Zeitung.
Wie unabhängig, wie authentisch kann jemand sein, der von einem Unternehmen bezahlt wird?
Wofür genau wird er bezahlt?

Glaubwürdigkeit

Kann er es sich leisten, auch kritische Aspekte einzuflechten?
Kann er es sich leisten, das nicht zu tun?
Wie glaubwürdig ist das Ganze für die Leser?
Ich denke, es ist durchaus möglich, frei und unabhängig zu berichten, selbst dann, wenn man für diesen Bericht bezahlt wird und die Reisekosten übernommen werden.
Es ist jedoch nicht selbstverständlich.
Für den Blogger bedeutet das ein Risiko, denn Glaubwürdigkeit ist sein größtes Kapital.

Die Versuchung

Es bedeutet auch eine Versuchung, denn jedes Unternehmen wünscht sich, in möglichst positivem Licht dargestellt zu werden und die Vermutung liegt nahe, dass allzu kritische Blogger keine Folgeaufträge mehr bekommen.
Es gilt also, dem Blogger ausdrücklich zu erlauben, auch die weniger schönen Storys zu schreiben, denn das Publikum ist nicht mehr so naiv und passt genau auf.

Äußerst wichtig ist die Kennzeichnung.

Es wäre fatal, wenn die Texte als rein redaktionell getarnt würden und später die wirtschaftliche Verbindung mit Geld oder geldwerten Vorteilen aufflöge. Der Imageschaden wäre sowohl für den Blogger als auch für den Auftraggeber desaströs.

Bezahlte Blogger User Storys sind vor allem bei Reisebloggern nichts Neues und die Diskussion darüber reißt nicht ab.
Schnell schneidet man sich bei dem Versuch, mit Influencer Marketing billig an Werbung und Content für Social Media zu kommen, ins eigene Fleisch.

Reiseblogger Kodex

Wer sicher gehen möchte, alles richtig zu machen und sich seiner sozialen Verantwortung gemäß zu verhalten, tut gut daran, sich mit dem (Reise)Blogger Kodex auseinanderzusetzen.
Unter diesem Link finden Sie auch eine Auswahl an Reisebloggern, die offen für die Kooperation mit Marken sind und sich dem Reiseblogger Kodex verschrieben haben.
Im Magazin t3n – digital pioneers, erschien am 20.03.2015 ein immer noch sehr aktueller Artikel zu diesem gesellschaftsrelevanten Thema.

Was darf es kosten?

Der Online-Marketing Coach Marc Hoffmann gibt in seinem Artikel
Sponsored Post Preis: Wie viel soll ich für einen gesponserten Post verlangen?
Tipps und Argumente für Blogger, die auch für deren Auftraggeber lesenswert sind.
Letztlich ist ein Geschäft nur dann dauerhaft profitabel, wenn beide Seiten mit dem Verhandlungsergebnis zufrieden sind.
Welche Größen und Kennzahlen in die Preisfindung einfließen und wie sich die üblichen Preise berechnen, können Sie hier nachlesen.

Sponsored Post Preis: Wie viel soll ich für einen gesponserten Post verlangen?

Fazit:

Modernes Influencer Marketing mit bezahlten Blog Beiträgen sind ein mächtiges aber zweischneidiges Schwert. Auch kleine Betriebe können diese Wunderwaffe sauber, sicher und gewinnbringend einsetzen, wenn sie wissen, was sie tun.

Weitere praktische Tipps zu Foodblogger Relations

Der Nomyblog gibt sieben nützliche Tipps für die Zusammenarbeit mit Foodbloggern.
Blogger finden und kennen lernen, die passende Ansprache, der richtige Termin, Themenwahl und Mitsprache, Vorbereitung und Beziehungspflege.

 

Welche Erfahrungen haben Sie als Unternehmer, als Blogger gemacht?
Was ist Ihnen wichtig?

Ich freue mich auf Ihre Kommentare und wünsche Ihnen allzeit gute Beziehungen und ehrliche Geschäfte!

 

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