Visualisierung der Zusammenhänge zwischen Sinneseindrücken, grundlegenden Instinkten, Emotionen, Erinnerung, Erfahrung, Aktivierung und Belohnung.

Klicken Sie auf das Bild, um es in voller Größe zu sehen. Das Modell „Restaurant Marketing durch gehirn-gerechte Aktionen und Events“ wurde erstellt mit dem iMODELER auf http://www.know-why.net/

Restaurant Marketing durch gehirn-gerechte Aktionen und Events

Modell Beschreibung

Das Modell „(Restaurant) Marketing durch gehirn-gerechte Aktionen und Events “ beschreibt,
wie Sie Marketing Aktionen / Events planen, die Ihre Botschaft gehirn-gerecht in die Köpfe und Herzen Ihrer Zielgruppe bringen und dort nachhaltig verankern.
Betrachtet werden die Zusammenhänge zwischen Sinneseindrücken, grundlegenden Instinkten, Emotionen, Erinnerung, Erfahrung, Aktivierung und Belohnung.

Ihre Eventstory entsteht in den Köpfen und Herzen Ihrer Gäste.
Beim Storydoing sind Sie nicht Erzähler einer narrativen Geschichte.
Sie lassen die Story sich entwickeln und stellen dazu ein Geflecht aus Sinneseindrücken, Empfindungen und Aktionsmöglichkeiten zur Verfügung. Diese lassen Sie Ihre Gäste mit ihren eigenen Erinnerungen, Werten und Erfahrungen verknüpfen.

Eine ausführliche Erläuterung jedes Elements und der dargestellten Beziehungen ist im I-Modeler durch anklicken der Kästchen und Pfeile sichtbar. Unten habe alle Elemente und Beziehungen für sie beschrieben.

Gehirngerechter Gastro Aktionskalender

Das Ziel dieses Modells:
Sie können anhand dieses Modells die Adressaten Ihrer Botschaft ganzheitlich einbeziehen, aktivieren und belohnen.
Deren positive Erfahrungen und Erinnerungen, auf denen ihr Selbst- und Weltbild beruhen, werden durch Ihre Aktion bestärkt. Ihre Botschaft fügt sich ein und verknüpft sich mit vorhandenen positiven Inhalten.

Sie sind im Einklang mit den Instinkten Ihres Publikums und haben alle Wirkschleifen für die Erzeugung und Verstärkung von Emotionen eingesetzt.

In dieser euphorischen Stimmung fällt es leicht, Ihre Inhalte in die Herzen Ihres Publikums zu transportieren.

Ihre Mitarbeiter und Partner werden zu einem eingeschworenen Team, das fest zu Ihren Werten steht und sich geschlossen für Ihr Unternehmen einsetzt.

Ihre Interessenten werden zu Kunden und zu Fans Ihrer Marke.

Ihre Stammkunden werden zu einer starken Gemeinschaft, zu Ihrem Tribe, der Ihr Unternehmen stützt und schützt.
Ihr Tribe sorgt auf allen Ebenen für Ihren Unternehmenserfolg:
Reputation, Marktdurchdringung, Umsatz und Gewinn.

Dieses Geschenk für Ihr Unternehmen ist mit Geld nicht zu bezahlen.
Es ist ganzheitlich, wirkt nachhaltig und ist fair und aufrichtig erworben.

Und das Beste:
Diese Aktions- und Eventstrategie gehört in den Bereich der Softskills und des Mindsets.
Es sind keine zusätzlichen größeren finanziellen Mittel dafür notwendig als für Aktionen, die das Publikum nur kurzfristig begeistern sollen und deren Marketingwirkung sehr schnell wieder verpufft.

In vielen Bereichen können sich solche Events sogar vollständig selbst refinanzieren und noch Gewinne einfahren.

Besonders leicht ist es für Restaurants und Hotel Restaurants diese Strategie umzusetzen, weil Gastronomen Ihre Botschaft bei dem Event direkt beweisen können, über die notwendige Location verfügen und das Catering nicht künstlich an das eigene Unternehmen anpassen müssen.

Andere Unternehmen stehen vor der Aufgabe, eine passende Location zu finden und zu mieten oder ihre Produktionsstätten entsprechend umzugestalten (was auch einen besonderen Reiz ausmacht) und sich mit einem externen Caterer absprechen.
Der Bezug der Eventstory zum Unternehmen läuft Gefahr, an den Haaren herbeigezogen zu erscheinen, was gelegentlich bei Werbe- oder Event Agenturen vorkommt, wenn diese lediglich auf Effekthascherei aus sind.
Die Technik des fraktalen Storytelling bewahrt Sie vor diesem Fehler.

 

Beschreibung der Elemente und Beziehungen

Aktionsziel

Definieren Sie, abgeleitet aus Ihren übergeordneten Unternehmenszielen Ihr Aktionsziel.

Beziehung von Aktionsziel zu Eventstory

Welche Botschaft muss der Gast mit Herz und Hirn verinnerlichen, damit Ihr Aktionsziel erreicht wird?

Ihre Eventstory

Ihre Eventstory ist die Übersetzung ihrer Event Botschaft in eine erlebbare Story.
(Storydoing)
Diese ist Teil Ihrer übergeordneten Unternehmensstory und kann als in sich geschlossene Einheit aufgefasst werden, die aus sich selbst heraus verstanden werden kann.

Alle Elemente Ihrer Eventstory können als eigene kleine Storys in der Story in der Story aufgefasst werden. (Fraktales Storytelling http://vocke-haagen-musikagentur.de/FS(k-w))
Die Botschaft Ihrer Aktion / Ihres Events ist ein Teil Ihrer Unternehmensbotschaft.
Die Event Zielgruppe ein Teil Ihrer gesamten Zielgruppe.

Ihre Eventstory entsteht in den Köpfen und Herzen Ihrer Gäste.
Beim Storydoing sind Sie nicht Erzähler einer narrativen Geschichte.
Sie lassen die Story sich entwickeln und stellen dazu ein Geflecht aus Sinneseindrücken, Empfindungen und Aktionsmöglichkeiten zur Verfügung. Diese lassen Sie Ihre Gäste mit ihren eigenen Erinnerungen, Werten und Erfahrungen verknüpfen.

Beziehung von Eventstory zu Sinne:

Jedes Erlebnis wird über die Sinne erlebt.
Ihre Botschaft findet nur über die Sinne Eingang in das Gehirn des Adressaten.
Ob und wie sie auch ins Bewusstsein gelangt, ob und wie sie wirkt, soll dieses Modell veranschaulichen.

Sinne
Hören
Riechen
Sehen
Schmecken
Tasten
Bewegung
Spiegelneuronen

Fehlen bestimmte Sinne in der Inszenierung Ihrer Aktion, Ihres Events ?
Hier haben Sie die Chance, mehr Sinne einzubinden.

Fehlt zum Beispiel die haptische Erfahrung? Verteilen Sie ein Giveaway, dass sich interessant anfühlt.

Beziehung von Sinne zu Erinnerung

Je mehr Sinne angesprochen werden, desto leichter kann das Gehirn das Erlebnis mit bereits vorhandenen Erinnerungen verknüpfen.
Das festigt beide Erinnerungen, sowohl die alte, als auch die an das neue Erlebnis.
Diese Verknüpfung erhöht auch die Relevanz des neuen Erlebnisses für den Instinkt Filter. (Siehe Beziehung von Sinne zu Instinkte)

Beziehung von Sinne zu Instinkte

Alle Sinneseindrücke werden im Gehirn automatisch und vorbewußt gefiltert.
Nur solche Sinneseindrücke gelangen ins Bewusstsein, die im Sinne unserer Instinkte als bemerkenswert erachtet werden.

 

Beziehung von Instinkte zu Emotionen

Unsere Emotionen sind dazu da, dass wir mehr von dem wollen, was uns gut tut, und weniger von dem, was uns nicht gut tut. Sie dienen dem Überleben. Unser Instinkte teilen unseren Erlebnissen die Emotionen zu.
Wir fühlen uns wohl, wenn wir alles haben, was wir brauchen und nichts diesen Zustand gefährdet.
Begeisterung stellt sich ein, wenn wir Außergewöhnliches erleben, das unsere Instinkte als förderlich für uns definieren.

Beziehung von Sinne zu Belohnung

Auch die Belohnung ist nur über Sinne erfahrbar.
Je mehr Sinne Sie mit Ihrer Belohnung ansprechen können, desto besser.
Auch rein digital können Sie mehrere Sinne kombinieren, indem Sie zum Beispiel eine (persönliche) Video Botschaft senden mit Text, bewegtem Bild, Sprache und Musik.
Wie wäre es, wenn Sie eine mittel große Handlung damit belohnen würden, Ihren Unterstützer in einer Video Botschaft zum Kaffee einzuladen?
Bereits mit dem Bild der dampfenden Kaffeetasse aktivieren Sie zusätzlich den Riech- und Geschmackssinn, denn auch Vorstellungen von Sinneseindrücken wirken in abgeschwächter Form wie die Eindrücke selbst.

 

Instinkte

Es gibt 3 Hauptkategorien mit jeweils 2 Unterkategorien.
Sämtliche menschlichen Bedürfnisse können hier eingeordnet werden.
Die Zuordnung kann überraschend sein.
Man findet die richtige Zuordnung durch eine Kette von Warum- Fragen heraus.

Überleben:
> Nahrung
> Sicherheit

Rudel:
> Gemeinschaft
> Rangordnung

Vergnügen:
> Genuss
> Spiel

 

Aktivierung

Aktivierung ist aus zwei Gründen im gesamten Event Verlauf wichtig. Von der Ankündigungsphase über das Event selbst bis zur Nachbereitung.

1. Das eigene Handeln löst Sinnesreize aus, unterstützt die Erinnerung an die verknüpften Inhalte und wird zur Erfahrung.

2. Die Handlung selbst ist erwünscht.

Zum Beispiel ist das Teilen von Inhalten gut für die Promotion des Events und für die Verbreitung der Botschaft.
Durch das Befolgen einer Kleiderregel, wie zum Beispiel weiße Kleidung bei einer Veranstaltung oder Fotoserie, erhöht sich das „Wir- Gefühl“, was dem Rudelinstinkt zustatten kommt. Gleichzeitig erhöht sich die Ästhetik des Events und damit auch die der Bild- und Video Medien.
Das Event wird aufgewertet, erscheint eleganter, sinnlicher, oder lustiger, je nach Kleiderregel, Botschaft und Zielsetzung.

Belohnung:

Die Belohnung muss angemessen oder größer sein.
Sie muss im Einklang mit den Instinkten stehen.
Sie muss thematische und emotionale Anknüpfungspunkte an die Event Botschaft haben, um die Erinnerung an die Botschaft zu festigen.
Auch gewöhnliche, kleine Belohnungen sind essenziell wichtig, da sie erwartet werden. Zum Beispiel wird ein Kommentar auf Ihrem Blog mindestens mit einer kurzen Antwort belohnt, in der Sie sich für den Kommentar bedanken. Wenn der Kommentator sich tiefgreifend mit Ihren Inhalten auseinander gesetzt hat, erwartet er eine ausführlichere Antwort.
Fehlt diese kleine Belohnung, führt das zu einer Enttäuschung und somit zu einer schlechten Erfahrung.

 

Beziehung von Belohnung zu Aktivierung

Wenn die Kunden wissen, dass sie belohnt werden, sind sie eher bereit, aktiv zu werden.

 

Beziehung von Aktivierung zu Belohnung

Jede Aktion der User / Kunden / Gäste muss umgehend belohnt werden, um das Verhalten zu fördern.
Sie haben hier die Möglichkeit, etwas mehr zu geben, als erwartet. Das ist eine positive Überraschung und führt zu schönen Emotionen und einer guten Erfahrung, die mit Ihrem Unternehmen verknüpft wird.
Denken Sie bei Ihren Handlungsaufforderungen von Anfang an darüber nach, welche Belohnung Sie für die jeweilige Aktion geben möchten, und ob Sie das gegebenenfalls automatisieren können.

 

Beziehung von Aktivierung zu Eventstory

Neben den Aktivierungen dierekt beim Event (Spiele, Übungen, Quizz, Umfragen, Maßnahmen zur Gewinnung von Adressen, Tanz, Ortswechsel, Entdecker Angebote etc.) wirken sich auch Vorgaben aus der Vorbereitungsphase, wie z.B eine Kleiderregel direkt auf die Eventstory aus. (Siehe Aktivierung)

 

Beziehung von Aktivierung zu Sinne

Lassen Sie zum Beispiel Ihre Gäste während des Events tanzen, um den Bewegungssinn einzubeziehen.
Lassen Sie in der Vor- und Nachbereitungsphase malen, fotografieren, basteln, schreiben, sprechen, singen, eine Pantomime vorfühen (Video- Selfie)… je mehr Sinne sie einbeziehen, desto besser. Natürlich können Sie die Sinne auch auf verschiedene Aktivierungen verteilen.

 

Beziehung von Aktivierung zu Erinnerung

„Erzähle es mir – und ich werde es vergessen, zeige es mir – und ich werde mich erinnern, lass es mich tun – und ich werde es behalten.“ Konfuzius

 

Beziehung von Emotionen zu Aktivierung

Je größer die emotionale Beteiligung, desto höher ist die Bereitschaft, etwas zu tun.

 

Erinnerung

Wir leben in und lernen aus Erinnerungen, aus denen wir Geschichten machen.
Ein Ton innerhalb eines Musikstückes erhält erst durch seine Beziehung zu den übrigen Tönen des Stückes seine Bedeutung. Ebenso ein Laut in einem Wort in einem Satz oder eine Geste während einer Unterhaltung.
In dem Moment, in dem wir unseren Sinneseindruck interpretieren und in einen Zusammenhang stellen, ist seit unserer Empfindung Zeit vergangen. Der Ton, der Laut, das Wort sind längst verklungen.
Wir erinnern uns weniger an Einzelheiten als an Zusammenhänge. Wo keine offensichtlichen Zusammenhänge bestehen, erschaffen wir diese, meist ohne es zu merken.
Dabei setzen wir unseren soeben verklungenen Sinneseindruck in Zusammenhang mit weiteren Sinneseindrücken und mit den nächsten größeren Bedeutungseinheiten (Laut- Wort, Mimik und Geste- Satz- Gespräch).
Diese Bedeutungseinheiten setzen wir in Bezug zu unseren bisherigen Erfahrungen und unserem Wissen.
Gelingt es uns nicht, einen Bezug herzustellen, ist der Sinneseindruck bedeutungslos für uns. Er wird dann weder eine Emotion auslösen, noch eine Botschaft transportieren, noch ins Langzeitgedächtnis überführt werden.
Deshalb gibt es in diesem Modell keine direkte Verbindung von „Sinne“ zu „Erfahrung“.
Eine Erfahrung entsteht erst, wenn der Sinneseindruck als relevant genug eingestuft wurde, um zu einer Erinnerung zu werden.

Je emotionaler die Bedeutungseinheiten und je zahlreicher und emotionaler die verknüpften Sinneseindrücke, Erinnerungen und Erfahrungen sind, desto intensiver werden wir uns später daran erinnern, denn diese Verknüpfungen sind die Anker unserer Gedächtnisinhalte.

Ihre Botschaft soll erinnert werden, sonst ist sie nutzlos.
Sorgen Sie für Multisensorik und für die Verknüpfung zu vorhandenen emotionalen Gedächtnisinhalten.
Geben Sie Acht, dass die Bedeutung der bereitgestellten Sinneseindrücke offensichtlich und eindeutig ist, damit in den Gehirnen Ihrer Gäste nicht unbemerkt Verknüpfungspfade angelegt werden, die Ihrer Botschaft widersprechen.

 

Beziehung von Instinkten zu Erfahrung

Erfahrungen entstehen nur dann aus Sinneseindrücken, wenn das Geschehen sinnvoll und emotional besetzt ist.
Die Entscheidung hierüber wird vorbewußt gefällt.
Das Kriterium sind unsere Instinkte.

 

Erfahrung

Eine Erfahrung setzt sich aus verschiedenen Erinnerungen und deren Bedeutung für das persönliche Leben zusammen. Erfahrungen sind Geschichten. Sie können selbst erlebt, beobachtet, oder vermittelt sein. Real oder fiktiv.
Die Erfahrung kann abstrahiert werden.
Aus ihr leiten wir Muster und Empfehlungen für unsere kommenden Entscheidungen ab.
Sinneseindrücke führen nicht direkt zur Erfahrungen (Siehe Erinnerung)

 

Beziehung von Erfahrung zu Erinnerung

Unsere Erfahrungen färben unsere Erinnerung, indem sie ihnen Sinn geben.
Diese mit Sinn beladenen Erinnerungen werden zusammen mit ähnlichen Erinnerungen selbst zu Erfahrungen und wir ordnen sie in unser Weltbild ein.
Es ist für unser Überleben so wichtig, ein widerspruchsfreies Weltbild zu besitzen, dass wir lieber eine Erinnerung verbiegen, als unser Weltbild infrage stellen. Auch das geschieht vorbewußt.

 

Beziehung von Erinnerung zu Erfahrung

Ohne sinn- und emotionsbeladene Erinnerungen zu einem bestimmten Bedeutungszusammenhang keine Erfahrung.

Beziehung von Aktivierung zu Erfahrung

Selbsterfahrung bei allen kreativen, künstlerischen und sportlichen Aktivitäten.
Erfahrung der Zugehörigkeit bei allen gemeinschaftsbildenden Aktivitäten.
Erfahrung der Wertschätzung bei umgehender Belohnung.

 

Beziehung von Emotionen zu Erinnerung

Unsere Emotionen verursachen und färben unsere Erinnerung.
Wenn wir verliebt sind und zum Abschluss eines wundervollen gemeinsam verbrachten Tages abends essen gehen, ist es wahrscheinlich, dass wir das Restaurant und die Speisen in bester Erinnerung behalten und sogar deutlich überbewerten.
Wir bringen dann das Restaurant mit Liebe in Verbindung. Störende Eindrücke werden kaum wahrgenommen und schnell vergessen. Gute Eindrücke werden behalten, fest verankert und bekommen in unserer Erinnerung einen zusätzlichen Glanz.
Alle starken positiven Gefühle haben diese Wirkung.
Auch wenn im Laufe der Zeit die Einzelheiten des Erlebnisses verblassen oder mit anderen Erfahrungen aus diesem Themenkreis vermischt werden:

die Leute werden vergessen, was Sie gesagt haben, 
sie werden vergessen, was Sie getan haben, 
sie werden niemals vergessen, wie sie sich Ihretwegen gefühlt haben.

 

Beziehung von Aktivierung zu Emotionen

Aktiv sein macht Spaß, wenn unsere Instinkte die Aktion gutheißen!
Ganz besonders, wenn jede erwünschte Aktion umgehend belohnt wird.
Gruppenaktionen fördern direkt den Rudelinstinkt und sind manchmal, zum Beispiel beim gemeinsamen Tanzen oder dem fruchtbaren Austausch in einem moderierten Forum bereits die Belohnung selbst.

 

Beziehung von Erfahrung zu Emotionen

Wenn wir unser aktuelles, neues Erlebnis in einen Erfahrungszusammenhang stellen können, verstärkt das die Emotionen. Erinnerungen an frühere Erlebnisse werden wach. Wir stellen alles zusammen in Beziehung zu unseren Werten. Durch den permanenten Abgleich von neuen Erlebnissen mit alten Erfahrungen bestätigen und erweitern wir unser Weltbild.
Obwohl die Bestätigung unseres Weltbildes ein Genuss ist, kann es schnell langweilig werden, wenn unserer Erfahrung keine neuen Komponenten hinzugefügt werden können, weil sich alles einfach wiederholt.
Deshalb ist es wichtig, die richtige Balance von Bestätigung und Erweiterung zu kreieren.

 

Emotionen

Emotionen sind die Bauherren unseres Weltbildes, die Regisseure unserer Selbstinszenierung, die Gestalter unserer Erinnerungen und unsere einzigen wahren Lehrmeister.
Emotionen bringen uns zum Handeln.
Sie geben unserem Wissen Sinn und unserem Streben eine Richtung.

Wir fällen Entscheidungen emotional und rechtfertigen sie im Nachhinein rational, bestätigen moderne Neurowissenschaftler und Marketing Experten.
Rationale Argumente sind dennoch wichtig für die Entscheidungsfindung, denn sie helfen, Vertrauen zu schaffen und geben uns die Gewissheit, vor uns selbst und Anderen als klug zu erscheinen. (Instinkte: Sicherheit und Gemeinschaft)
So gesehen ist selbst die rationalste oder trockendste Botschaft in ihrer Wirksamkeit von den Emotionen abhängig, die sie zu erzeugen vermag.

Letztlich entscheidend ist die Emotion.

Positive Emotionen erhöhen die Aufnahmebereitschaft und Informationsverarbeitung im Gehirn.
Wenn Teile Ihrer Botschaft aus rationalen, trockenen Fakten bestehen, werden sie in einem positiv emotionalen Kontext sehr viel besser und wohlwollender aufgenommen und effizienter verarbeitet.

 

Beziehung von Emotionen zu Sie haben Ihr Ziel erreicht!

Herzlichen Glückwunsch!
Ihre Botschaft hat alles mitbekommen, was sie braucht, um inspirierend und ergreifend zu sein.
Sie wird ankommen und hat gute Chancen, viral zu werden.

 

Sie haben Ihr Ziel erreicht!

Sie haben aus Ihren übergeordneten Unternehmenszielen Ihr Aktionsziel abgeleitet und die Botschaft Ihrer Aktion festgelegt.
Sie haben die Bedeutung Ihrer Botschaft für alle Sinne erfahrbar gemacht.

Sie haben die Adressaten Ihrer Botschaft ganzheitlich einbezogen, aktiviert und belohnt.
Deren positive Erfahrungen und Erinnerungen, auf denen ihr Selbst- und Weltbild beruhen, werden durch Ihre Aktion bestärkt. Ihre Botschaft fügt sich ein und verknüpft sich mit vorhandenen positiven Inhalten.

Sie sind im Einklang mit den Instinkten Ihrer Adressaten und haben alle Wirkschleifen für die Erzeugung und Verstärkung von Emotionen eingesetzt.

In dieser euphorischen Stimmung fällt es leicht, Ihre Inhalte in die Herzen Ihres Publikums zu transportieren.
So können Sie selbst trockene Fakten vermitteln damit sie in den Köpfen bleiben und in den Herzen wirken.

Ihre Mitarbeiter und Partner werden zu einem eingeschworenen Team, das fest zu Ihren Werten steht und sich geschlossen für Ihr Unternehmen einsetzt.

Ihre Interessenten werden zu Kunden und zu Fans Ihrer Marke.

Ihre Stammkunden werden zu einer starken Gemeinschaft, zu Ihrem Tribe, der Ihr Unternehmen stützt und schützt.
Ihr Tribe sorgt auf allen Ebenen für Ihren Unternehmenserfolg:
Reputation, Marktdurchdringung, Umsatz und Gewinn.

Dieses Geschenk für Ihr Unternehmen ist mit Geld nicht zu bezahlen.
Es ist ganzheitlich, fair und aufrichtig erworben, und wirkt nachhaltig.

Und das Beste:
Diese Aktions- und Eventstrategie gehört in den Bereich der Softskills und des Mindsets.
Es sind keine zusätzlichen größeren finanziellen Mittel dafür notwendig als für Aktionen, die das Publikum nur kurzfristig begeistern sollen und deren Marketingwirkung sehr schnell wieder verpufft.

 

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Ich freue mich über über Ihre Kommentare!

Hat Ihnen dieses Modell etwas gebracht?
Fehlt etwas?
Sehen Sie Zusammenhänge anders?
Was soll ich demnächst noch vertiefen?

Wenn Sie Ihren eigenen Aktionskalender präsentieren möchten, können Sie das gerne  hier im Kommentar tun.

Sie haben noch keinen Aktionskalender?
Ich helfe gerne.

Viel Freude und Erfolg bei der Planung Ihres gehirngerechten Event- und Aktionskalenders!
Lita Haagen, Ihre Gästebegeisterin